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Gründer des Internationalen Musikfestivals Brno Rudolf Peèman starb

Der Musikwissenschaftler Professor Rudolf Peèman, PhDr. DrSc. starb plötzlich im Alter von 77 am 17. Dezember 2008. Seine umfangreichen Publikationen widmeten sich vor allem der Zeit der italienischen Oper und Oratorien (Händel, Bach). Sein Name ist auch mit vielen Artikeln und Studien über Ludwig van Beethoven und der Zeit der Romantik verbunden.
Rudolf Peèman wurde für seine äußerst kultivierte Sprache geschätzt und seine Musik-Publikationen und Vorträge bereicherten das Kulturelle Leben (Programmhefte für die Gesellschaft der Musikfreunde Brno und zahlreiche Vorträge für die Öffentlichkeit im Rahmen des Kleinen Theaters der Musik).
Als einer der Gründer des Internationalen Musik Festivals Brno (heutzutage bekannt als Mährischer Herbst) des Internationalen musikwissenschaftlichen Kolloquiums und der Fachzeitschrift Opus Musicum wurde sein Name unauslöschlich in das Kulturleben zu Hause und im Ausland eingeschrieben.

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Eine beeindruckende Solistin - Ganz in sich versunken

Die junge Sophia Jaffé versprühte mit Ihrer Violine Anmut und offerierte nicht allein akustisches, sondern auch ein optisches Gesamtkunstwerk. Sie satzte nicht auf virtuoses Showgehabe, sondern schien ganz mit ihrem Instrument verschmolzen. Dabei formte sie versunken kristallklar Arabesken, schien aber in anderen Stellen wie von Energie aufgeladen, um die geigerische Tour de force im Allegro assai vivace zu meistern.
Ihre Interpretation des Violinkonzertes in D Dur op. 35 von 1945 von Erich Wolfgang Korngold kann sich dabei durchaus mit der Sichtweise einer Hilary Hahn oder jüngst von Anne-Sophie-Mutter messen.
Das Alma Mahler Werfel gewidmete Werk leitete eine neue Schaffensphase des Oscar-Preisträgers Korngold ein. Dabei verleugnet keine Note seine Filmmusik-Vergangenheit in Hollywood. Daraus bedient er sich auch im Finalsatz mit der Hauptmelodie aus „Der Prinz und der Bettelknabe" (1937).
So verwandelte Sophia Jaffé das volkstümlich wirkende, rustikale Thema mit virtuoser Technik und klanglicher Variabilität zu einem Stück Film für die Ohren. Das Publikum feierte die Solistin mit Bravorufen. Sophia Jaffé sagte selbst ihre Zugabe an und spielte dann voller Hingabe und akkurater Artikulation das Fugato aus der 1. Solosonate des belgischen Geigenvirtuosen Eugen Ysaÿe, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150 Mal feierte.
Oder „Sophia Jaffé überzeugte das Publikum durch höchste Virtuosität - Im ersten Satz bewies sie mit der souveränen Art einer vollendeten Virtuosin, dass die musikalischen Hürden an solistischer Technik im Werk selbst für sie kein Problem darstellten. Die faszinierende Hingabe Jaffé's zog sich ebenso durch die verbleibenden zwei Sätze.
Von der Zart gespielten Romanze bis in das verspielte Allegro des dritten Satzes konnte der Konzertbesucher Zeuge eines wunderbaren Klangerlebnisses werden. So wurde die Solistin in einem explosionsartigen Beifall eine Zugabe abverlangt, die ebenso begeistern konnte, wie das Werk Korngold's.

November 2008 von Uwe Kraus und Robert Hoffmann
(Quedlinburg November 11th, Nordharzer Städtebund, Johannes Rieger - conductor)

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Erfolgreiche Zusammenarbeit - Sophie Jaffé und Dennis Russel Davies

Sehr gelungen war die erste Hälfte der Saison von Sophia Jaffé. Am 14. und 15 Juni 2008 hat Sophia eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem bedeutenden Dirigenten Dennis Russel Davies in Stuttgart angefangen. Sophia stellte sich hier zusammen mit dem Stuttgarter Kammerorchester mit Williams The Lark Ascending vor.
Zwei Monate später, am 30. August, feierte sie ebenfalls großen Erfolg an der Seite von Dennis Russel Davies beim berühmten Österreichischen Festival Gmundner Festwochen. Am Programm dieses einzigartigen Konzertabends war das technisch sehr anspruchsvolle Schostakowitsch Konzert für Violine und Orchester Nr. 2, das Sophia ausgezeichnet und extrem konzentriert zusammen mit dem Bruckner Orchester Linz gespielt hat. Die grosartige Leistung der Solistin belohnte das begeisterte Publikum sowohl als auch die Kritik. Der Artikel "Sensationelle junge Geigerin", der nicht in der Zeitung Neues Volksblat zu übersehen war, erzählte mit großem Respekt und Bewunderung über ihre Virtuosität, der technischen Qualität und Sensibilität ihres Musizierens.
Unter der Leitung des Chefdirigenten Dennis Russel Davies und seines Orchesters Bruckner Orchester Linz stellte sich Sophia mit dem selben Programm beim Abschlusskonzert des Festivals Mährischer Herbst am 4. Oktober in Brno vor. Auch hier begeisterte Sophia Jaffé mit ihrer Virtuosität das Tschechische Publikum, das sie im Janáèeks Theather mit einer minutenlangen Standing Ovation feierte.

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Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn im Rudolfinum

Mahlers Meisterwerk, die 3. Sinfonie war am Programm am 4. und 5. Dezember im Dvoøák-Saal des Prager Rudolfinums.
Das begeisterte Publikum belohnte die grosartige Leistung der Damen des Tschechischen Philharmonischen Chores Brünn, des Kühn's Kinderchores, der Altistin Lioba Braun und der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Christoph Eschenbach mit "Standing ovation" und einem unendlichen Applaus.
Es war zugleich die Bestätigung für eine einzigartige musikalische Zusammenarbeit der besten Ensembles Tschechiens, die bereits mehrere Konzerte dieses Jahr veranstalteten und immer wieder das Publikum begeistern.

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Ehrung des Jubilanten

Am 23. November füllten Hunderte von Gästen aus der ganzen Welt das "Grosse Theater" (Teatr Wielki - Opera Narodowa) in Warschau. Am Programm war das Werk Die sieben Tore von Jerusalem, dessen Autor ein bedeutender polnischer Dirigent, Komponist und Lehrer Krzysztof Penderecki ist. Ein glanzvoller Höhepunkt und Abschluss dieses einzigartigen Abends nach diesem Konzert, dass Krzysztof Penderecki dirigierte, war die Feier seines 75-jährigen Jubiläums. Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung erhielten auch die Vertreter der führenden Tschechischen Festivals und Kunst-Agenturen, die dem Maestro persönlich viel Gesundheit und eine Menge von kreativen Leistungen gewünscht haben.

Auf der Photografie sind von links nach rechts zu sehen:
Zdenka Kachlová, Direktorin der Agentur ARS/KONCERT, und Manager des Internationalen Musik Festivals Brno
Jaromír Javùrek, Direktor des Internationalen Musik Festivals Janacek Mai
Jitka Miková, Manager des Internationalen Musik Festivals Concentus moravie
David Dittrich, Direktor des Internationalen Musik Festivals Concentus moraviae und der Agentur C.E.M.A.

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Ovationen für Brahms vom Publikum in Valencia

Der endloser Applaus des ausverkauften Konzertsaales Palau de la Musica in Valencia in Spanien hat klar gezeigt, dass die Einstudierung des Deutschen Requiems von Johannes Brahms gespielt von Orquesta de Valencia unter Leitung vom Dirigenten Yaron Traub, gesungen vom Tschechischen Philharmonischen Chor Brno, Solisten Rebecca Evans (Sopran) und Markus Eich (Bariton) zu einer der besten Musikveranstaltungen der Saison gehört. Dies bestätigte auch die Spanische Presse, die vor allem sehr positiv die Leistung des Tschechischen Philharmonischen Chores Brno bewertete, der bereits eine Einladung vom Orchester für die kommenden Saisonen erhielt.

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Jukka Pekka Saraste und Tschechischer Philharmonischer Chor Brno im November 08 in der Koelner Philharmonie, Gabriel Feltz in Stuttart Liederhalle und Aschaffenburg Stadthalle am Schlossplatz Zusammenarbeit Stuttgart und Brno

In einem der atraktivsten Konzertsaelen Europas, in der Koelner Philharmonie (2100 Plaetze), haben die Herren des Tschechischen Philharmonischen Chor Brno Oedipus Rex vom Igor Strawinsky zusammen mit dem WDR Chor und Westdeutscher Rundfunk Sinfonieorchester Koeln unter dem Dirigat ihres zukunftigen Chefdirigenten Jukka Pekka Saraste gesungen. Oedipus haben ausgezeichnet Jorma Silvasti, Jocasta Michaela Schuster, Benjamin Brust, Jevgenij Nikitin, Philip Ens und Rezitation Georg Blueml daragestellt.

Die schoenste Haelfte des Chores war eine Woche spaeter unterwegs. In Stuttgart stand auf dem Programm Sinfonie Nr. II, c Moll „Auferstehungssinfonie“. Den Stuttgarter Philharmonikern mit dem Chefdirigentem Gabriel Feltz und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno, ist es gelungen den Beethovensaal v Liederhalle (2000 Plaetze) auszuverkaufen und einen Tag spaeter in schoener Stadt Aschaffenbug einen weiteren Konzertsall Stadthalle am Schlossplatz (850 Plaetze). Das Publikum war begeistert und wollten sich nicht von den Interpreten verabschieden. Als Solisten haben sich erfolgreich Viktoria Kamisnkaite (Litva) a Manuela Bress (BRD) vorgestellt. Diese gute und systematische Zusammenarbeit des Tschechischen Philharmonischen Chores Brno und Stuttgarter Philharmoniker setzt bis zum Jahre 2012 fort.

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