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War Requiem in Bremen mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno

Musikfest Bremen hat im Kalender dieser Hansestadt eine einzigartige Position. Grosse symphonische Konzerte, Solo-Abende, szenische Operproduktionen, oder Vokalprojekte beherrschen auf 3 Wochen nicht nur die Stadt, sondern auch ihre breite Umgebung und stellen als Höhepunkt des kulturellen Lebens für das ganze Norddeutsche Region dar.
Auf dem Jubiläen 20. Jahrgang des Festivals haben sich die Klangkörper aus der ganzen Europa getroffen und das große Publikum kann somit die Musik verschiedenen Genren seit 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart genießen.
Am 1. September 2009 war auch der Gedenktag zum 70. Jahrestag des Ausbruchs des 2. Weltkrieges. Diesem Gedenken wurde auch das Konzert in St. Petri Dom gewidmet, wo der Tschechischer Philharmonischer Chor Brno und die Bremer Philharmoniker, unter der Leitung von Markus Poschner das War Requiem von Benjamin Britten gespielt haben. Der Auswahl für dieses Abend war nicht zufällig: der englische Pazifist hat mit seinem Werk seine Stellung zum Krieg und Gewalt gezeigt.
Die lateinische Messe Missa pro Defunctis ist mit den Versen von englischen Dichter und Brittens Zeitgenossen Wilfred Owen verflochten, in einer brillanten Darbietung von den Solisten Susanne Bernhard, Thomas Cooley und Thomas E. Bauer. Im voll besetzen Dom haben dieses suggestive und sehr emotionale Werk über 2000 Zuschauer angehört. Das mächtige Forte der Schlagzeugen hat an das Gedröhne der Kanonen am Schlachtfeld erinnert, während die Versen „Libera me, Domine“ im Chorpianissimo die Gänsehaut geschafft haben. Das wundervolle Interieur des Doms mit einer exzellenten Akustik hat den Inhalt der Versen nur erhoben und die Schweigeminute nach dem letzten „Amen“ des Chors war der symbolische Punkt am Ende. Mit diesem technisch sehr anspruchsvollen Werk haben die Künstler ausgezeichnet klargekommen und Sie haben den Raum für die Emotionen–Äußerung voll ausgenutzt.
Der Tschechische Philharmonische Chor Brno hat in Bremen ein zufriedenes Publikum mit einem wunderschönen Erlebnis gelassen. Mal sehen, was der 21. Jahrgang bringt.


Musik von Antonín Dvoøák tönte am Rhein

In der ersten Augustwoche klingte aus dem wunderschönen Friedrich von Thiersch Saal im Kurhaus Wiesbaden im Rheintal, durch fruchtbare Weinberge herrliche Töne der Musik von Antonín Dvoøák. Der Konzertveranstalter Rheingau Sommer Burghofspiele hat sich entschieden, einen neuen Zyklus von Konzerten einzuleiten, die diesem Weltmusikriesen gewidmet sind. Die Interpreten von Dvoøák Musik waren höchst kompetent: Das Radio Sinfonie Orchester Prag unter der Leitung von Zdenìk Mácal, mit einem jungen tschechischen Pianist Lukáš Vondráèek. Der Programm des Konzertes war aus berühmten Opus von Dvoøák zusammengestellt (Karneval, Konzert für Klavier und Orchester g-moll und Sinfonie „Aus der neuen Welt“). Die hervorragende Interpretation hat alle Zuhörer erobert, die mit einer langen Standing-Ovation alle Musiker belohnt haben. Der Dvoøák-Zyklus hat also wunderbar begonnen und somit wünschen wir Ihnen, Herr Dvoøák, eine glückliche Fahrt am Rhein, auch in der nächsten Jahren.

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Setimmane musicali Meranesi – Meraner Musikwochen

Im Kurhaus Meran, Kulturzentrum des Südtirols, hat am 24. August 2009 das 2. Konzert des Festivals Meraner Musikwochen, das schon eine 24-jährige Tradition hat, stattgefunden.
An diesem Konzert hat sich Radio Symphonie Orchester Prag mit seinem Chefdirigenten Vladimír Válek vorgestellt, mit einem Auswahl aus dem Werk Mein Vaterland von B. Smetana: Sárka, Aus Böhmens Hain und Flur, und Die Moldau. Das begeisterte Publikum hat 2 Zugaben angefordert, und somit haben auch Slawische Tänze Nr. 9 und 15 von einem anderen tschechischen Komponisten Antonín Dvoøák ertönt.
Gerade sein Konzert für Violine war in dem ersten Teil des Konzertes auf Programm. Wirklich slawisch, temperamentvoll, tanzbar und brillant hat dieses Konzert die deutsche Violinistin Sophia Jaffé vorgespielt. Sie hat sich mit dem Dirigenten wirklich gut verstanden und zusammen mit dem Orchester haben eine weiter Einladung im Rahmen dieses prestigen Festivals, das ein ordentliches Mitglied der Europäischen Assoziation des Festivals der klassischen Musik ist, verdient.

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Ihr Gesagt schmückt jedes Werk

Memento Mori der 2. Weltkrieg – die bekannte Ruine der Frauenkirche in Dresden dient heute den Konzertzwecken.
Vor einigen Jahren hat die Idee, den Kriegstorso der Marienkirche in ihre ursprüngliche Gestalt umzubauen, gewonnen. Seit der Zeit der Wiedereröffnung finden in der rekonstruierten Kirche kulturelle Programme, Vorträge, Ausstellungen und selbstverständlich Konzerte statt.
Als die Aufnahme mit frühen Werken der geistlichen Musik von W. A. Mozart entstanden ist, mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno und den Tschechischen Kammersolisten als Protagonisten, mit Petr Fiala als Dirigent und Dramaturg, niemand hat gedacht, dass gerade dieses außerordentliche Programm so die Stiftung Frauenkirche begeistert, dass sie das Programm als Ganze, ohne Eingriffe, übernimmt.
An dem letzten Junisamstag haben beide Brünner Körper mit der Solistin Hana Skarkova und dem Dirigent Petr Fiala das Dresdner Publikum geblendet – im wahren Sinne des Wortes. Die Dresdner Liebhaber der klassischen Musik kennen den Tschechischen Philharmonischen Chor Brno, weil er mit der Dresdner Philharmonie regelmäßig zusammenarbeitet. Es ist also kein Wunder, dass die Frauenkirche voll besetz wurde. Ihre herrliche und inspirierende Atmosphäre mit der Kapazität mehr als 1000 Zuhörer erhebt die Ereignisse nicht nur der Zuhörer sondern auch der Künstler selbst.
Als eine der Kritiken schreibt:
„In völliger Harmonie, mit besonders schönem Klang und großem Einfühlungsvermögen musizierten mit ihr der Tschechische Philharmonische Chor Brünn und die Tschechischen Kammersolisten unter der Leitung von Petr Fiala, einem spiritus rector im wahrsten Sinne des Wortes. Von Werk zu Werk steigerten sich alle Ausführenden immer mehr in die musikalische und geistige Welt Mozarts hinein und nahmen das Publikum mit in höhere geistige Sphären.“
Die brillante Solistin hat sofort nach ihrem ersten Eintritt in Regina Coeli die Zuschauergunst gewonnen. Die Kritik schreibt:
„Ihr Gesang ist äußerst kultiviert und geschmackvoll, voller Kantabililtät und feiner Nuancen und erreicht den letzten Winkel des Kirchenraumes. Die Übergänge sind fließend und voller ungekünstelter Natürlichkeit. Mit Ausnahme des Te Deum war sie den ganzen Abend präsent und der Glanzpunkt jedes Werkes. Trotz aller technischen Perfektion hat sich noch genügend Kapazität für feine Crescendi und Decrescendi und eine äußerst innige, stilvolle Gestaltung.“
Die erfolgreiche Repräsentation von Genius loci des Tschechischen Philharmonischen Chors Brno mit dem Dirigenten Petr Fiala, also Südmähren und Brno hat sich außer anderem auch darin geäußert, dass sich die Veranstalter schon heute auf das nächste Konzert mit einem außergewöhnlichen Programm freuen.

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Monako und Monte Carlo ein bisschen anders

Wenn man Monako oder Monte Carlo erwähnt, denkt jeder an Casino oder F1, oder an die Fürstenfamilie. Ja, das alles ist wahr.
Seit 50 Jahren ist jedes Sommer einer der Attraktionen ein Festival der klassischen Musik Les Concerts du Palais Princier der Monaco. Auf dem Festival, das auf dem Hof des Palasts der Fürstenfamilie stattfindet, haben solche Stars als z.B. Dirigenten Leonard Bernstein, Zubin Mehta, Rafael Kubelík, Solisten Vladimir Ashkenazy, Evgenij Kissin, Yehudi Menuhin, Anne-Sophie Mutter, Itzak Perlman, Lucia Popp, Jessye Norman, Luciano Pavarotti aufgetreten; außerdem fanden hier viele Weltpremieren statt.
Im Jahr 1959 haben der Fürst Rainer III und die Fürstin Grace de Monaco die Tradition erneuert, die schon vor 200 Jahren begonnen hat. Im 18. Jahrhundert hatte der Fürst von Monako die Toren seines Palasts geöffnet, um die Kulturabende für die Monako- Bewohner zu organisieren.
Im Rahmen der Jubiläumfestivals im Sommer 2009 haben dieselben Werke ertönt als an dem Erröffnungsjahrgang im 1959 – Mozart, Beethoven, Liszt und Richard Strauss.
Das Abschlusskonzert in diesem Jahrgang hatte vermutlich die meist bekannte aller Symphonien am Programm – die Beethovens 9. Symphonie mit Schillers Ode an die Freude.
Für diese prestige Veranstaltung wurde der beste Chor des Jahr 2009, mit Echo Classic bewertet, der Tschechische Philharmonische Chor Brno, angesprochen und eingeladen. Monte Carlo Orchestre Philharmonique wurde von seinem neuen Chefdirigenten Yakov Kreizberg geleitet, der ab September 2009 auch als neuer künstlerischer Direktor stehen wird.
Ein sympathischer Punkt in der Broschüre dieses Konzertes des Jubiläumjahrgangs „50 Anniversaire Concerts au Palais Princier“ ist der letzte Satz der Biographie des Chors, wo geschrieben ist:
„Monte Carlo est heureux d’accuiller ce brillant ensemble pour la premier fois.“ (Monte Carlo ist glücklich, zum Ersten Mal dieses brillante Ensemble willkommen zu können.

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Richard Wagner Festival 2009 in einer tschecho-slowakischen Darbietung

Der 20. Jubiläumjahrgang des Richard Wagner Festivals (RWF) im österreichischen Wels hat zum ersten Mal in beinahe tschecho-slowaksicher Darbietung. Wagners Opern Parsifal und Lohengrin haben in der Gunst der Öffentlichkeit gestanden. Davon zeugen sowohl die Aufschriften „ab Januar ausverkauft“ als auch die ausverkauften Vorhab-Premieren der beiden Opern. Die Besucherzahl hat auch die europäische Grenzen überschreitet. Die „Wagners“ hat sich aus der ganzen Welt zusammengetroffen.
Im Programm von RWF ertönten wie jedes Jahr 2 Opern – Parsifal in der Reprise und Lohengrin als Premiere. Regie der beiden Vorstellungen hat Herbert Adler geführt, Dietmar Solt mit seinem Kollektiv hat wieder gelungene Kostüme und effektvolle Bühne vorbereitet.
Die Oper Parsifal wurde am 26. und 28.05.2009 im Theater im Greif eingeführt. Als Parsifal hat sich Endrik Wottrich vorgestellt, weiter haben Jukka Rasilainen (Amfortas) gespielt, immer ausgezeichnet und in Wels schon beheimatet Hans Sotin (Double-Rolle Titurel, Gurnemanz), Anton Keremidtchiev (Klingsor) und Judith Németh (Kundry), zusammen mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno unter der Leitung von Petr Fiala, begleitet von den Brünner Philharmonikern, unter der Leitung von Ralf Weikert.
Die Premiere der Oper Lohengrin ist am 24.5.2009 stattgefunden, die 2. Aufführung am 30.5.2009. Wieder unter der Leitung des österreichschen Dirigent Ralf Weikert, wo sich der Traumpaar Lohengrin und Elsa von Brabant, gespielt von Christopher Ventris und Petra Maria Schnitzer, vorgestellt hat. Die Zuschauer haben ein wirklich sinnliches Erlebnis der weltlichen Parameter erlebt. Als Heinrich der Vogler haben Kurt Riedel und Hans Sotin vorgetreten, Ortruda wurde von Lioba Braun gespielt. Weitere Rollen haben Jukka Rasilainen als Friedrich von Telramund und Anton Keremidtchiev als Heerruger gespielt. Zum ersten Mal hat sich im Wels der Slowakische Philharmonische Chor unter der Leitung von Blanka Juhanakova zusammen mit der Slowakischen Philharmonie vorgestellt.
Über dem jubiläen Jahrgang des Richard Wagner Festivals hat den Schutz der österreichischer Präsident Dr. Heinz Fischer übernommen.

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Die Brünner Philharmoniker in Tirol

Als die Brünner Philharmoniker in der wunderschönen, von Bergen umgebenen italienischen Stadt Toblach angelandet sind, es wurde allen klar, warum Gustav Mahler reiste dorthin so gerne und verbrachte dort sein Urlaub in letzten Jahren seines Lebens. Dieses Genius Loci hat Toblach unter Gustav Mahler Gesellschaft ausgenützt und vor 29 Jahren haben sie zusammen einen Festival gegründet, der seine Dramaturgie aus dem Nachlass dieses großen Meisters nimmt.
Mit einer ehren Aufgabe, den Eröffnungskonzert zu spielen, wurde die Brünner Philharmoniker beauftragt, unter der Leitung von seinem ehemaligen Chefdirigent, Leoš Svárovský, mit dem sie zusammen die 5. Symphonie cis-moll vorgeführt haben. Ein wunderschönes Konzertsaal mit einer Kapazität für ca. 600 Zuhörer, schlau und elegant in einen ehemaligen ersten Alphotel eingebaut, wurde ausverkauft und für die Musiklieber bietet es nicht im während des Festivals sonder durch das ganze Jahr ein reiches kulturelles Programm.

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Zdenek Mácal wieder dirigiert Düsseldorfer Symphoniker

Nach einer kurzen Pause ist der Dirigent Zdenek Mácal wieder nach Düsseldorf angekommen, um ein interessantes Programm durchzuführen, als das letzte Abonnentenkonzert der Saison der Düsseldorfer Symphoniker.
Die dramaturgische Konzeption der Saison ist aus einer Idee hinausgegangen, auf jedem Konzert ein weniger bekanntes, oder sogar unbekanntes Konzertinstrument und Werk einzuführen und in dem zweiten Teil des Konzertes im Gegenteil, die meistbekannten Klassiker.
Auf 3 Konzerten für die Abonnenten, auf einem für die kleinsten Schüler und einmal in der Rundfunkübertragung im Juni im neu rekonstruierten Konzertsaal in Düsseldorf, der vorher als Planetarium gedient hat, hat sich ein Musikinstrument aus Australien vorgestellt. Didgeridoo des Komponisten Peter Sculthorpe. Das Instrument der Aborigines – Didgeridoo – es ist eine Holzröhre aus Eukalyptusholz – war für viele Menschen im Publikum eine wirkliche Erfindung war und hatte ein großes Erfolg.
Herr Dirigent war mit der Dramaturgie einverstanden und da er das Werk von Sculthorpe aus seinem vorigen Engagement in Sydney kennt, hat er ein wunderschönes Programm geschafft: Josef Suk und sein Märchen, nachdem Memento Mori für Orchester und Didgeridoo und Dvoøáks meistbekannte Symphonie Aus der neuen Welt.
Die Begeisterung und ansteckend fröhliche Zusammenarbeit des Dirigenten und Orchesters hat die Lobe der Kritiker, tiefe Annerkennung im Orchester und die neuen Einladung zum Gastieren gebracht.

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Sophia Jaffé hat in Israel debütiert

Mit dem Sinfonie Orchester Jerusalem und dem Dirigenten Petr Vronský hat Sophia Jaffé 2 großartige Konzerte gespielt. In Jerusalem und Herzlyia hat sie am Ende Juni das Konzert für Violine von Johannes Brahms vorgetragen. Für die fehlerfreie Interpretation hat Sophia Jaffé unmessbare Bewunderung von dem Dirigenten Amos Talmon, Gründer Music Angels Foundation, der gleichzeitig auch Musikdirektor Grand Symphonic Series (Herzlyia) ist, verdient.
So hat er wörtlich in seiner Dankemail zu ihrer vertretenden Agentur ARS/KONCERT Sophia Jaffé besungen:
„...Sophia war erfolgreich in allen Belangen: Die Zuschauer liebten sie, das Orchester liebte sie und ich hab mich in sie auch verliebt...
Sie ist eine hervorragende Geigerin, ein außergewöhnlicher Musikant, una bella figura der Bühne!
Ihre Auffassung von Brahms war tief, beweglich, mit einem richtigen giocoso am Ende.
Das ganze Konzert hatte einen riesigen Erfolg. Unter der Leitung von Petr Vronský hat das Sinfonie Orchester Jerusalem Sophia Jaffé pünktlich und mit Liebe begleitet!...“

Amos Talmon

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Die Aufnahme des Monats für Puella Trio

Schon 2. CD in der Reihe von energievollen Puella Trio bringt Musik von 3 gegenwärtigen Komponisten mit: Peter Fiala, Sylvie Bodorová, und kürzlich gestorbenen Petr Eben. Obwohl Puella Trio nur sehr kurze Zeit auf unserer Musikszene wirkt, es ist ihm gelungen, die Bewunderung der Zuhörer und Respekt der Fachkritiker zu gewinnen.
Rezension eines anerkannten Musikportals MusicWeb International hat diese CD als die Aufnahme des Monats gewählt.
Am Ende seiner Rezension weigert sich der Autor nicht, diese CD als eine der besten Aufnahmen der Kammermusik in diesem Jahr zu halten.

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Der Sturz des Antichrist hat die Kirche in Terezín erschüttert

Trotz seines jungen Alters ist das Festival der verbotenen Musik Terezín im tschechischen kulturellen Gebiet voll respektiert und spielt eine unvertretbare Rolle. Zu seiner entdeckten Dramaturgie hat auch das Eröffnungskonzert (21. Juni) mit einer tschechischen Premiere der Oper von Viktor Ullmann Der Sturz des Antichrist gehört. Das anspruchsvolle Konzertaufführen haben sich in der Kirche in Terezín unsere bedeutsamen Künstler unterzogen: Aleš Briscein (der Herrscher, Tenor), Václav Sibera (der Künstler, Tenor), Tomáš Koøínek (der Priester, Tenor), Roman Janál (Techniker, Bariton), Roman Vocel (der Wächter, Bas), Veronika Hajnová (der Engel, Mezzosopran), Petr Frýbert (der Sprecher, Tenor) und der Prager Kammerchor.
Die mit expressiven Lagen geladene Musik mit dem Libretto nach dem anthroposophistischen Drama von Albert Steffen hat bravourös und mit vollen Ansatz Nordtschechische Philharmonie Teplice unter der Leitung von Leoš Svárovský ins Leben gerufen.
Es passiert nut selten, dass bei der Entdeckung eines Autoren oder Werkes im Publikum solche Begeisterung herrscht, als bei diesem Werk von Ullman. Die Interpreter waren mit einem angdauernden Applaus und Standing-Ovation belohnt und nach dem Schluss haben noch zahlreiche Personalgratulationen aufgenommen.  
Über dieser außergewöhnlichen dramaturgischen Tat hat auch der Nachrichtendienst der Tschechischen Television informiert.

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Sophia Jaffé exzelliert

Die phänomenale deutsche Geigerin Sophia Jaffé hat sich im Juni dem tschechischen Publikum auf zwei wichtigen Konzerten vorgestellt. Am 7. Juni hat sie auf dem Festival Vaclav Hudeèek Begegnungen in Moravské Budìjovice die anspruchsvolle und immer selten gespielte Phantasie g-moll für Geige und Klavier von Josef Suk vorgespielt. Das Publikum zusammen mit der künstlerischen Direktor des Festivals Vaclav Hudeèek haben ihre Leistung mit einer Begeisterung entgegengenommen. Um die phantastische Ausführung des Werkes von Josef Suk hat sich unter dem freien Himmel auch der renommierte Dirigent Stanislav Vavøínek an der Spitze von der Mährischen Philharmonie Olomouc gekümmert.
Mit einem Kammerprogramm hat Sophia Jaffé am 9. Juni auf dem prästigen Festival Concentus Moraviae aufgetreten. In den poetischen Saal im Schloss in Žïár nad Sázavou ist sie mit ihrem vieljährigen Klavierbegleiter Björn Lehmann angekommen. Ein nicht gerade traditionelles Programm (Garcia, Mendelssohn-Bartholdy, Landowska, Messiaen, Suk und Bartók) in ihrer Interpretation hat wortwörtlich die Zuhörer von Stühlen erhoben. Tschechische Television hat die Aufnahme aufgezeichnet.

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Den zerrissenen Himmel hat erst das Kaddisch von Bernstein geschlossen

Die anspruchsvolle Symphonie Nr. 3 Kaddisch von Bernstein, die letztes Jahr wegen dem Sturm nicht stattgefunden hat, ist auch dieses Jahr auf der Kippe gestanden. Das Festival Smetanas Litomyšl hat in der Zeit der Generalprüfung ein reichlicher Regenfall betroffen, der erst im Laufe des Konzertes still geworden ist. Als ob das Datum 25. Juni für dieses Werk verzaubert wäre.
Den dramatischen Dialog mit Gott (oder mit sich selbst?) haben Soòa Èervená (Erzähler), Jana Wallingerová (Mezzosopran), Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn und der Dirigent Leoš Svárovský bravourös vorgeführt. Auf dem klassischen Grundriss der Symphonie verläuft vor den Augen der Zuschauer ein Melodrama, das in allen musikalischen (Ausdruck, Dynamik, Rhythmik) und philosophischen Sphären sehr anspruchsvoll ist. Die ethische Aussage des Opus von Bernstein, vor allem dank dem benommenen Vortrag von S. Èervená, ist außergewöhnlich intensiv. Das empfindungsfähige Publikum hat die Leistungen der Interpreten mit einer verdienten und langdauernden Standing-Ovation geschätzt.

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57. Festspiele Europäische Wochen Passau 2009

Diesjähriges Festival Festspiele Europäische Wochen Passau in Ostbayern, Böhmen und Oberösterreich findet unter dem Namen „Ehre, wem Ehre gebührt“ statt.
Ein Motiv dazu sind zahlreiche wichtige Fest- und Gedenktage, die in diesem Zeitraum gefeiert sind. Sie sind mit bedeutsamen Persönlichkeiten des europäischen Kulturlebens verbunden. Die Ehre ist somit an z.B.: Henry Purcell, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Richard Strauss, Otto Dix, Alfred Kubin und Bohuslav Martinu bezogen.
Es wurde gelungen, dass im Jahr, wenn die Tschechische Republik der EU vorsitzt, hat Karl Führst zu Schwarzenberg, voriger tschechischer Außenminister und aktueller Präsident der EU-Rat, das Patronat über 57. Jahrgang des Festivals übernommen.
Konzerte und Vorstellungen des Festivals finden in schönsten Kirchen, Klöster und Schlösser, aber auch unter dem freien Himmel, statt.
Tschechische Republik wurde auf der Eröffnungszeremoniell von der Mezzosopransängerin Karla Bytnarova repräsentiert. Einen Tag später wurde zum Auftritt auch Kammerphilharmonie Pardubice mit Ihrem Chefdirigent Leos Svarovsky und Solist Vilem Veverka eingeladen. Das Programm und die Besetzung hat auch den Stab der Bayern TV angelockt und sie haben zusammen mit 500 Zuhörern die Möglichkeit, die Werke von Händel, Haydn, Martinu und Mendelssohn in der komplett ausverkauften Barockkirche in Fürstenzell zu genießen.
Die Feuerwerkmusik von Händel, und Konzert für Oboe von Martinù in der faszinierenden Antragstellung von der erheblich kunstvollen Personalität von Vilem Veverka lassen niemanden im Zweifel, dass den Anfang des Festivals mit seiner Qualität weitere Projekte und Konzerte nur sehr schwer überwinden können.
Die Anwesenheit des Vertreters von den Botschaften der Tschechischen Republik in Berlin, den Herrn Rudolf Jindrak hat das Prestige von dieser Veranstaltung wesentlich hervorgehoben.
Vilem Veverka, der Preisgewinner des prestigen Oboeweltwettbewerb Sony Music Foundation in Tokio.


Die Künstler von ARS/KONCERT auf dem Internationalen Musikfestival Janáèek-Mai 2009

Der diesjährige 34. Jahrgang des Musikfestivals Janáèek-Mai bereitete für seine Gäste eine Reihe ausgezeichneter Konzerte und Begleitveranstaltungen vor und wir sind sehr froh, dass unter ihnen auch die von der Agentur ARS/KONCERT vertretenen Topkünstler und Musikgruppen waren.
Um einen imposanten Einstieg in das Festivalgeschehen kümmerte sich auf dem Eröffnungskonzert der vietnamesische Klavirist Dang Thai Son, der Gewinner des berühmten Chopin-Wettbewerbs in Warschau, der mit dem beliebten Klavierkonzert von S. Rachmaninov strahlte. Das symphonische Orchester des Tschechischen Rundfunks unter der Leitung des Dirigenten Leoš Svárovský brachte das Publikum zum Kochen schon mit der eröffnenden Symphoniette von L. Janacek. Mit einer weiteren nicht weniger berauschenden Leistung stellte sich im Brahms Violinkonzert der junge serbische Violinist Nemanja Raduloviæ. Dank einer Auffassung dieses Stücks zweifelte niemand daran, dass vor ihnen ein ausgezeichneter Musikant und eigenartiger charismatischer Künstler steht, der das Publikum begeistern kann. Nicht zuletzt trat auf dem diesjährigen Festival auch der renommierte Tschechische philharmonische Chor Brno (Chorleiter Petr Fiala) auf und das gleich auf zwei Konzerten: in der Kantate von B. Martinù Die Blumenstrauß (Kytice) und auf dem Abschlusskonzert in dem Te Deum laudamus von A. Dvoøák.

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Tschechischer Philharmonischer Chor in Zypern

Anfang 2009 hat die Tschechische Republik den Vorsitz im EU-Parlament übernommen und das war ein Impuls für den Chefdirigenten von Symphonieorchester Zypern. Spiros Pisinos hat den Tschechischen Philharmonischen Chor Brno zu 2 Konzerten eingeladen. Bei der Gelegenheit des Europatages am 8. und 9.Mai 2009 hat der Chor mit Beethovens 9. Symphonie aufgetreten. Die Besetzung war wirklich international – Orchester und Dirigent aus Zypern, tschechischer Chor, Solisten aus Griechenland (Mezzosopranistin Alexandra Papadjiakou und Bassist Christoforos Stamboglis) und Türkei (Sopranistin Feryal Turkoglu und Tenorist Senol Talinli). Die Beethovens und Schillers Gedanken über der Brüderschaft der Menschheit haben sich somit erfüllt. Genau diese Botschaft möchte der Dirigent Spiros Pisisnos mit diesen Konzerten auf dem politisch- und kulturell getrennten Zypern nähe zu bringen.
Zum Schluss muss man sich bei dem tschechischen Botschafter in Zypern Jan Bondy bedanken. Dank seinem Beitrag konnte Tschechischer Philharmonischer Chor Brno auf diesem Konzert auftreten.

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European Association of Artist Managers meeting

European Association of Artist Managers (AEAA) is one of the oldest (based in Paris in 1947) and most prestigious professional groupings of artist managers worldwide. Since 1995 ARS/KONCERT, spol. s r.o. represented by Zdenka Kachlová and Hana Svobodová has been its full member. They both regularly attend the General assemblies and board meetings (Z. Kachlová has been elected as board member in 2007). This year the General assembly was held upon the ivitation of Sibelius Academy in Helsinki from May 8–10, 2009.
Photo: AEAA members in front of the house of Jean Sibelius in Ainola.

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Dirigent Jakub Klecker hat auf dem Festival Prager Frühling 2009 debütiert

Die Zuhörer, die zu dem Konzert im Dvoøák-Saal in Rudolfinum im Rahmen des Festivals Prager Frühling angekommen sind, hatten mehrere Gründe um dies zu tun. Erstens, ein sehr interessantes Programm, das aus Werken tschechischer und russischer Komponisten bestanden war (Martinù, Janáèek, Schnittke und Schostakowitsch). Der zweite Grund waren attraktive Interpreten: Janáèek-Kammerorchester, ein armenischer Klavierspieler Sergej Babayan, ein Trompetespieler Pavel Hromádka und ein Dirigent Jakub Klecker. Der junge Dirigent hat das Orchester im Konzert für Klavier und Streicher von Schnittke und im Konzert Nr. 1 für Klavier, Trompete und Streicher c-moll von Dmitrij Schostakowitsch geleitet. Die Zuhörer haben die Leistungen der Künstler mit einem begeisterten und langdauernden Applaus belohnt.

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Czech Philharmonic Choir of Brno won great acclaim in Brussels

Schubert Mass A flat major was the pivotal part of the concert, which took place in Palace of Fine Arts in Brussels (BOZAR) in Brussels on April 26. The highly excited audiences in almost full BOZAR hall haven’t got any reason for doubt they are the wittnesses of an excellent expression of the great Schubert Mass performed by Belgian national orchestra under the baton of Walter Weller and Czech Philharmonic Choir of Brno.
Czech Philharmonic Choir of Brno has proved once again after the outstanding concert with Dvoøák Requiem in BOZAR in April 2008 it belongs to the world class choirs.
"The Philharmonic Choir of Brno, which last year joined Weller and the BNO in a stunning performance of Dvorak's Requiem, was again brilliant, in effect a fifth soloist in Schubert's Mass."
Joel Brocker, AuxiPress, Bulletin, April 30th 2009

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The star Sophia Jaffé shined at Brno

Phenomenal Violinist Sophia Jaffé performed with the Brno Philharmonic in March. Her remarkable intense interpretation of Tchaikovsky’s Violin Concerto in D major was celebrated by the Brno audience for its technical perfection. The orchestra was conducted by Petr Altrichter and the concert closed to a standing ovation.
The soloist's most recent appearance in Brno was in the final concert of the 2008 Moravian Autumn festival when she amazed the concertgoers with the technically very demanding Concerto for Violin and Orchestra No. 2 by Shostakovich, accompanied by the Bruckner Orchestra Linz under the baton of Dennis Russell Davies.

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